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Statify 2.0.0: Ein Meilenstein für WordPress-Statistiken

Nach mehr als zwei Jahren Entwicklung ist es endlich soweit: Statify 2.0.0 steht bereit. Mit 12 Mitwirkenden, 123 Commits und tausenden geänderten Codezeilen ist dieses Update das bedeutendste in der Geschichte des Plugins. Es verbessert nicht nur die Tracking-Technik, sondern integriert auch lang geforderte Auswertungsfunktionen direkt ins WordPress (*)-Backend.

Die wichtigste Neuerung: Erweiterte Dashboards ohne Zusatz-Plugin

Bisher war für tiefergehende Analysen das separate Plugin „Extended Evaluation for Statify“ nötig. Mit Version 2.0.0 sind diese umfangreichen Dashboards nun fest integriert. Anwender erhalten detaillierte Auswertungen wie Top-Seiten, Referrer oder Zeitspannen-Analysen – alles direkt im gewohnten Backend, ohne zusätzliche Installation.

Technisch auf den neuesten Stand gebracht

Das JavaScript-Tracking wurde von der veralteten WP-AJAX-Schnittstelle auf die moderne WordPress (*)-REST-API umgestellt. Das erhöht die Zuverlässigkeit und Kompatibilität mit aktuellen WordPress (*)-Versionen (getestet bis 7.0) und macht das Plugin zukunftssicher.

Neue Flexibilität für Nutzerverwaltung und Datenschutz

  • Rollenspezifische Sichtbarkeit: Administratoren können jetzt genau steuern, welche Benutzerrolle welche Statistiken einsehen darf.
  • Eigenen Traffic ausschließen: Die Option, Administrator*innen komplett vom Tracking auszunehmen, verhindert verzerrte Zahlen durch eigene Besuche.
  • Reset-Funktion: Ein neuer Knopf erlaubt das vollständige Zurücksetzen aller gesammelten Daten – etwa für einen Neustart nach großen Website-Änderungen.

Alltagstaugliche Verbesserungen im Detail

  • Das Dashboard-Widget zeigt jetzt Beitragstitel statt roher URLs – das macht die Daten auf einen Blick lesbar.
  • Die Bot-Erkennung wurde verschärft, um Spam- und Crawler-Traffic besser herauszufiltern.
  • Diagramme und Tabellen verwenden nun lokalisierte Zahlenformate (z. B. Tausendertrennzeichen je nach Spracheinstellung).
  • Die Widget-Farben passen sich automatisch den Admin-Theme-Farben von WordPress an – für ein konsistentes Erscheinungsbild.
  • Übersetzungen wurden komplett überarbeitet: Der Widget-Titel ist jetzt übersetzbar, und die Frontend-Texte nutzen die moderne wp-i18n-Bibliothek.
  • Bei gleichen Besuchszahlen werden Top-Ziele und Referrer jetzt stabil sortiert – keine sprunghaften Rangwechsel mehr.
  • Die Erklärung für „Disallowed Comment Keys“ wurde sprachlich vereinfacht.

Aufräumarbeiten und entfernte Altlasten

  • Der manuelle Refresh-Button entfällt – das Dashboard aktualisiert sich automatisch.
  • Das veraltete amp-Suffix bei Ziel-URLs wurde gestrichen.
  • Der veraltete Filter statify_skip_tracking wurde entfernt. Wer individuelles Tracking steuern möchte, nutzt stattdessen die neuen Rollen-Optionen.

Bugfixes im Überblick

  • Tooltips im Dashboard-Widget verursachen keinen Layout-Sprung mehr.
  • RTL-Layout (Schrift von rechts nach links) im Widget wurde korrigiert.
  • Fehler beim Speichern von Benutzerrollen-Einstellungen behoben.
  • Tage ohne Besucher werden nun korrekt als „0“ angezeigt – nicht mehr als leere Felder.

Wichtige Hinweise vor dem Update (Breaking Changes)

Statify 2.0.0 stellt höhere technische Anforderungen:

  • PHP 7.4 oder höher (zuvor teilweise 7.0 unterstützt)
  • WordPress 5.1 oder höher (ältere Versionen werden nicht mehr unterstützt)

Die XML-RPC-Schnittstelle wurde komplett entfernt – sie wird von den wenigsten Websites noch genutzt und war eine Sicherheits- und Wartungslast.

Bitte prüft vor der Aktualisierung eure Server-Umgebung. Ein Downgrade ist nicht vorgesehen.

Dank an die Community

Dieses Release wäre ohne die Unterstützung vieler nicht möglich gewesen – sei es durch Code-Beiträge, Übersetzungen, Tests oder jahrelange Nutzung. Besonders hervorzuheben ist Patrick Robrecht, dessen Arbeit an „Extended Evaluation for Statify“ nun direkt in das Hauptplugin eingeflossen ist. Dadurch profitieren alle Anwender von seinen umfangreichen Auswertungs-Dashboards.

Das Update kann wie gewohnt über das WordPress-Backend, von WordPress.org oder direkt via GitHub bezogen werden.


Fazit: Statify 2.0.0 ist kein einfaches Punkt-Update, sondern ein grundlegender Neustart – technisch sauberer, funktionsreicher und besser integriert. Wer Wert auf transparente, datenschutzfreundliche Besucherstatistiken legt, findet hier ein leistungsfähiges Werkzeug, das mit modernen WordPress-Standards mithält.


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