Mehr Übersicht im Editor: Die neue Navigationsleiste in WordPress 7.1
WordPress (*) arbeitet kontinuierlich daran, die Benutzeroberfläche konsistenter zu gestalten. Eine der spürbarsten Verbesserungen in der aktuellen Entwicklungsphase von WordPress (*) 7.1 betrifft ein zentrales Element des Arbeitsalltags: die Werkzeugleiste (Adminleiste) am oberen Bildschirmrand.
Bisher führte der Wechsel zwischen der klassischen Dashboard-Verwaltung, dem Beitragseditor und dem Site-Editor oft zu visuellen Brüchen. Die Adminleiste blendete sich im Editor häufig aus, was die Navigation erschwerte und den Eindruck einer isolierten Arbeitsumgebung erzeugte. Mit der Überarbeitung in WordPress (*) 7.1 wird diese Navigationsschicht nun vereinheitlicht.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
1. Eine durchgängige Navigationsleiste
Die Adminleiste bleibt ab sofort im normalen Arbeitsbetrieb standardmäßig sichtbar – egal ob du Einstellungen im Dashboard vornimmst, einen Beitrag verfasst oder das Layout im Site-Editor anpasst. Das erleichtert den schnellen Wechsel zwischen der Live-Website, den Content (*)-Bereichen und der Administration deutlich.
2. Eindeutige Symbole statt Verwirrung
Bisher diente das WordPress-Logo in der oberen linken Ecke des Editors oft als Zurück-Button – eine Funktionalität, die für viele Anwender nicht intuitiv war. WordPress trennt diese Aufgaben nun klar:
- Zurück-Button: Ein dedizierter Pfeil führt verlässlich zurück zur Beitrags- oder Template-Übersicht.
- Website-Symbol: Dein hinterlegtes Website-Icon (Favicon/Logo) erscheint prominent in der Leiste und stellt den direkten Bezug zu deiner Website her.
- WordPress-W: Steht wie gewohnt für Informationen rund um das WordPress-Projekt.
3. Befehlspalette zentral integriert
Die mit neueren Versionen eingeführte Befehlspalette (Command Palette für schnelle Aktionen per Tastatur) wandert fest in die Adminleiste. Damit blockiert sie keinen Platz mehr im Inhaltsbereich des Editors und reduziert Konflikte mit anderen Shortcuts.
4. Optisches Refresh & Modernisierung
Kleine Details wie die Umstellung des Profilbilds (Avatar) von quadratisch auf rund sowie der Austausch veralteter Icon-Technologien durch die moderne WordPress-Icon-Bibliothek runden die Überarbeitung ab.
Vollbildmodus vs. Ablenkungsfreier Modus
Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf die Bedienlogik: Der klassische Vollbildmodus lässt die obere Adminleiste nun nicht mehr automatisch verschwinden, da sie als permanente Orientierungshilfe dient.
Wer beim Schreiben oder Gestalten eine absolut minimalistische Umgebung ohne jegliche Ablenkung bevorzugt, schaltet stattdessen in den ablenkungsfreien Modus (Distraction Free Mode). Erst in diesem Modus wird auch die obere Werkzeugleiste ausgeblendet, bis man mit der Maus an den oberen Rand fährt.
Was bedeutet das für Website-Betreiber und Entwickler?
- Für Anwender: Der Arbeitsfluss wird flüssiger. Das ständige Suchen nach dem Rückweg ins Dashboard entfällt, da die vertraute Navigationsstruktur erhalten bleibt. Eine Umstellung der Einstellungen ist nicht erforderlich.
- Für Entwickler: Agenturen und Plugin-Entwickler sollten Erweiterungen testen, die eigene Menüpunkte oder Buttons in die Adminleiste injizieren (
admin_bar_menu). Durch das neue Verhalten erscheinen diese Elemente nun auch in Ansichten, in denen sie bisher ausgeblendet waren (z. B. im iFrame des Site-Editors). Ein Check in einer Staging-Umgebung wird daher empfohlen.
Fazit
Die Überarbeitung der Adminleiste in WordPress 7.1 zeigt, wie wirkungsvoll UI-Feinschliff sein kann. Durch die klare Trennung von Icons, die feste Integration der Befehlspalette und die durchgängige Sichtbarkeit wird das Arbeiten mit dem Gutenberg- und Site-Editor deutlich nachvollziehbarer und effizienter.
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