Die besten WordPress-Newsletter-Plugins 2026
Du willst deine WordPress (*)-Seite endlich fürs E-Mail-Marketing nutzen, aber bei den über 60.000 Plugins im offiziellen WordPress (*)-Verzeichnis (plus tausende weitere auf Marktplätzen wie CodeCanyon) verlierst du schnell den Überblick? Verständlich. Ich zeige dir, worauf es 2026 ankommt – und was sich bei den bekanntesten Tools in letzter Zeit verändert hat, denn gerade bei den Preisen und Freemium-Grenzen ist einiges in Bewegung.
Worauf du achten solltest
Bevor du dich festlegst, check diese sieben Punkte:
- E-Mail-Automation – spart dir jede Menge Zeit
- Drag & Drop Builder – für schöne Mails ohne Code
- RSS-Kampagnen – deine Blogposts automatisch versenden
- KI-Tools – für Texte, Betreffzeilen & Co.
- Optimierte Sendezeiten – höhere Öffnungsraten
- A/B-Testing – finde raus, was deine Leser lieben
- Anmeldeformulare & Pop-ups – so wächst deine Liste
Die Top 3 im Detail
1. MailerLite – nach wie vor ein starker Einstieg, aber mit wichtigem Update
Perfekt für Creator, kleine Unternehmen und E-Commerce.
Was kann es?
- Eigene WordPress (*)- und WooCommerce-Plugins
- Einfache Pop-ups und Formulare
- Automation für Willkommensserien & Warenkorbabbrüche
- RSS-to-Email für automatische Blog-Updates
- KI-Assistent für Texte und Betreffzeilen
- Landingpages ohne Developer
Die Vorteile:
- Guter Ruf bei der Zustellbarkeit
- Sehr einfache Bedienung
- Kostenloser Einstieg möglich
- Bezahlte Pläne ab rund 12 $/Monat
Der Haken – und das ist wichtig, wenn du bald startest: MailerLite hat sein kostenloses Kontingent 2025/2026 in zwei Schritten deutlich zusammengestrichen. Bis vor Kurzem lag das Free-Limit bei 500 Abonnenten und 12.000 E-Mails im Monat. Seit dem 1. Juli 2026 sind es nur noch 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails pro Monat. Für einen kleinen Blog reicht das oft noch, aber du stößt schneller an die Grenze, als der Ruf des großzügigen MailerLite-Freikontos vermuten lässt. Außerdem arbeitest du weiterhin im separaten MailerLite-Dashboard, nicht direkt in WordPress.
2. The Newsletter Plugin – tatsächlich mit echter Gratis-Version
Du sendest direkt aus deinem WordPress-Admin.
Wichtig: Anders als oft dargestellt, ist die Kernversion des Plugins von Stefano Lissa komplett kostenlos – inklusive unbegrenzter Abonnenten und unbegrenzter Mailversand direkt aus WordPress. Das ist einer der Gründe, warum es zu den meistinstallierten Newsletter-Plugins im WordPress-Verzeichnis zählt.
Highlights der Gratis-Version:
- Drag & Drop Composer
- Formulare, Listen, GDPR/DSGVO-Grundfunktionen
- Grundlegende Statistiken
Was kostet, sind die Zusatzfunktionen – etwa automatischer Versand neuer Blogbeiträge, Autoresponder-Serien, WooCommerce-Integration oder erweiterte Reports. Diese Add-ons kaufst du als „Essential“, „Professional“ oder „Agency“-Lizenz. Wichtig: Das ist keine echte lebenslange Einmalzahlung, sondern eine Lizenz mit einem Jahr Updates und Support. Danach funktionieren die Add-ons zwar weiter, du bekommst aber keine neuen Updates oder Kompatibilitätsgarantien mehr für künftige WordPress-Versionen, solange du nicht verlängerst.
Und Vorsicht bei der Zustellbarkeit: Wer komplett auf den WordPress-eigenen Mailversand setzt (statt eines SMTP-Dienstes wie SES, SendGrid oder Brevo als Versanddienst), riskiert schlechtere Zustellraten. Genau dafür bietet das Plugin aber auch direkte Integrationen mit professionellen Versanddiensten an – die solltest du nutzen.
3. Mailster – alles im WordPress-Dashboard
Kein Wechsel zu externen Plattformen nötig.
Features:
- 400+ Vorlagen
- Unbegrenzte Abonnenten & Sends
- Automation
Zur Preisstruktur: Mailster ist reines Premium-Produkt (keine Gratis-Version), Einstieg liegt bei rund 79 $ pro Jahr (mit gelegentlichen Rabattaktionen auch günstiger, z. B. 39 $). Wie bei „The Newsletter Plugin“ gilt: Du kannst das Plugin nach Ablauf der Lizenz weiterhin nutzen, bekommst aber ohne Verlängerung keine Updates und keinen Support mehr – „einmal zahlen, für immer nutzen“ stimmt technisch, „für immer aktuell bleiben“ aber nicht.
Nachteile:
- Zustellbarkeit kann problematisch sein, wenn du keinen externen SMTP-/Versanddienst anbindest
- Keine monatlichen Zahlpläne – nur Jahreslizenzen
Die Entscheidungshilfe
Du willst:
- Einfach starten, auch wenn das Gratis-Kontingent kleiner geworden ist? → MailerLite bleibt ein guter Startpunkt
- Einmal zahlen & alles im WordPress-Dashboard haben? → The Newsletter Plugin (kostenlose Basis!) oder Mailster
- Multichannel mit E-Mail, SMS und WhatsApp? → Brevo bietet das tatsächlich alles in einem Plan, inklusive eines nutzbaren Gratis-Kontingents (aktuell bis zu 9.000 E-Mails/Monat bei unbegrenzten Kontakten)
- Nur Pop-ups bauen? → OptinMonster
Mein Tipp: Wenn dir ein kleines, aber wirklich kostenloses Newsletter-Setup direkt in WordPress reicht, probier zuerst die Gratis-Version von The Newsletter Plugin – du zahlst erst, wenn du Automation oder WooCommerce-Anbindung brauchst. Willst du lieber ein etabliertes externes Tool mit guter Zustellbarkeit und ordentlicher Automation, ist MailerLite weiterhin eine solide Wahl – behalte einfach im Hinterkopf, dass das kostenlose Kontingent seit Juli 2026 deutlich kleiner ist als früher.
Probier’s einfach aus – deine Abonnenten warten!
Hinweis: Preise und Freikontingente bei E-Mail-Marketing-Tools ändern sich häufig. Die Angaben in diesem Beitrag spiegeln den Stand von August 2026 wider – schau vor dem Kauf sicherheitshalber nochmal auf der jeweiligen Anbieter-Website nach.
(*) Hinweis: Hinter einigen Links stehen Affiliate-Programme. Für Sie bleibt der Preis exakt derselbe, wir erhalten jedoch eine kleine Provision, die wir direkt in unsere kommenden Recherchen investieren. Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit auf diese Weise unterstützen!
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